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Die Angst vor dem Leben

Wenn die negativen Erfahrungen einen Betroffenen blockieren sein Leben zu leben und ihn Lebendigkeit innerlich überfordert. 



Die Angst vor dem Leben - Unglaublich, aber wahr, viele Menschen mit traumatischen Erfahrungen leben in dem Paradoxon ihr Leben leben zu wollen und fühlen sich gleichzeitig blockiert, wenn es darum geht im Hier und Jetzt zu leben.


Die inneren Blockaden sind zu gewaltig, dass der Kopf und das Herz nicht eine Sprache sprechen bzw. der traumatisierte Anteil sich vor erneuten Verletzungen schützt und durch zu viel Dynamik und Lebensfreude eher verunsichert, verängstigt reagiert oder sich sogar bedroht fühlt.


Der Zugang zu sich selbst ist noch nicht in Gänze und in der Stabilität und Sicherheit da, um hier eine Abgrenzung zwischen Gegenwart und Vergangenheit umsetzen und sich schützen zu können.


Sich in seiner Umwelt und vor allem in sich selbst wieder sicher und obendrein noch lebendig zu fühlen ist ein langer Weg, der kompetente Hilfe und Geduld und Verständnis für sich selbst braucht. Die Fähigkeit sich abgrenzen zu können, auch mit erneuter Verletzung, die an vergangene Erlebnisse erinnern und im Zuge der Aufarbeitung auf die nötige Widerstandsfähigkeit und die erwachsene Person, die man heute ist, trifft, ist die Aufgabe.