Berliner Heilpraktiker Verein e.V., Berlin

Satzung

§1   : Name, Sitz und Zweck

 

1.  Der Verein führt den Namen Berliner Heilpraktiker Verein e.V., Berlin

 

2.  Der Verein hat seinen Sitz in Berlin.

 

3.  Zweck des Vereins ist es, den Beruf des Heilpraktikers in der Öffentlichkeit zu fördern, sein         Ansehen zu stärken und das Berufsbild positiv und zukunftsorientiert darzustellen.

 

     Weiterhin das Berufsbild des Heilpraktikernachwuchses zu fördern sowie neue                          

     Ausbildungskonzepte für Heilpraktikeranwärter zu realisieren = praxisorientierte Ausbildung.

 

     Informationsveranstaltungen, Fachfortbildungen, Aufklärung der Öffentlichkeit über die Arbeit 

     des Heilpraktikers, Presseerklärungen, Besuch von Schulen, gemeinnütziger Einrichtungen, 

     Aufklärungsschriften, Kontakte zu Presse / Rundfunk und Fernsehen sowie Verbindungen zu

     anderen Verbänden aufzubauen.

 

4.  Die Tätigkeit des Vereins ist gemeinnützig und nicht auf Gewinnerzielung gerichtet. Der Verein

     dient der Förderung und Vorantreibung von zukunftsorientierten Ideen für den

     Heilpraktikerberuf, insbesondere der traditionellen Ausbildung gekoppelt mit praxisorientiertem

     Wissen.

 

5.  Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

 

§ 2  : Mitgliedschaft

 

1.  Mitglieder des Vereins können werden:

 

         a) alle behördlich zugelassenen Heilpraktiker, Heilpraktikeranwärter,

         b) alle natürlichen und juristischen Personen, welche die Ziele und Aufgaben des Vereins zu 

         unterstützen bereit sind.

 

2.  Die Mitgliedschaft muss schriftlich beantragt werden. Die Mitgliedschaft erfolgt mit dem Tage,  

     an dem die Mitgliedskarte übermittelt wird.

3.  Der Austritt aus dem Verein ist zum Ende des laufenden Jahres zulässig und muss spätestens

     zum 1. Oktober schriftlich erklärt werden. Er ist frühestens zum Ende des laufenden Jahres

     welches auf den Eintritt in den Verein folgt möglich. Nach ausgesprochener Kündigung soll

     eine Teilnahme an der Jahreshauptversammlung nicht mehr möglich sein, auch wenn diese vor

     dem tatsächlichen Ausscheidedatum liegt.

§ 3  : Ausschluss  (Streichung)

 

1.  Der Ausschluss (Streichung) eines Mitglieds kann erfolgen, wenn

 

         a) ein Verhalten festgestellt und nachgewiesen werden kann, wodurch das Ansehen des 

         Vereins geschädigt und dem Zwecke des Vereins zuwidergehandelt wird.

 

         b) ehrenrührige Handlungen begangen werden.

 

         c) das Mitglied mit mindestens einem Jahresbeitrag im Rückstand ist und diesen trotz

         zweimaliger Aufforderung nicht bezahlt hat.

 

2.  Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet der beschlussfähige Vorstand. Über den

     Ausschluss kann innerhalb von zwei Wochen beim Vorstand des Vereins Beschwerde

     eingelegt werden.

 

     Die Beschwerde hat aufschiebende Wirkung. Über die Beschwerde entscheidet die

     Jahreshauptversammlung nach mündlicher Anhörung des Betroffenen, falls dieser hiervon in 

     der Jahreshauptversammlung Gebrauch machen will.

 

 

§ 4  : Mitgliedsbeitrag

 

1.  Der Verein erhebt einen Mitgliedsbeitrag.

 

2.  Die Höhe des Beitrages wird von der Jahreshauptversammlung festgesetzt.

 

3.  Ausscheidende Mitglieder können Ansprüche wegen gezahlter Beiträge nicht geltend machen.

 

 

§ 5  : Die Organe

 

1.  Die Organe des Vereins sind:

         

         a) Der Vorstand,

 

         b) die Jahreshauptversammlung,

 

         c) die außerordentliche Mitgliederversammlung

§ 6  : Der Vorstand

 

1.  Die laufenden Geschäfte des Vereins werden vom Vorstand erledigt.

 

2.  Der Vorstand besteht aus

          a) dem 1. Vorsitzenden,

          b) dem stellvertretenden Vorsitzenden,

          c) dem Kassierer,

          d) dem Schriftführer,

          e) drei Beisitzern.

 

3.  Für die allgemeine Geschäftsführung des Vereins kann der Vorstand einen bevollmächtigten 

     Geschäftsführer bestellen, dem eine angemessene Entschädigung zu zahlen ist.

 

4.  Sämtliche Vorstandsmitglieder nehmen ihre Aufgaben ehrenamtlich wahr, jedoch sind ihnen 

     bare Auslagen zu erstatten und im Falle von Dienstreisen angemessene Tagesgelder zu

     zahlen.

 

5.  Der Vorstand wird für die Dauer von vier Jahren von der Jahreshauptversammlung gewählt. 

     Eine Wiederwahl ist zulässig.

 

6.  Der Vorstand ist beschlussfähig mit drei seiner Mitglieder und fasst seine Beschlüsse mit 

     einfacher Stimmenmehrheit.

 

7.  Alle Beschlüsse des Vorstandes von substantieller Bedeutung sind in einem Protokoll 

     niederzulegen, das vom 1. Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

8.  Der Vorstand hat die Beschlüsse auszuführen, die außer von ihm selbst von den übrigen 

     beschlussfähigen Organen des Vereins gefasst worden sind.

 

9.  Der Verein wird vertreten durch den 1. Vorsitzenden und durch den stellvertretenden

     Vorsitzenden. Diese sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB; jeder von ihnen vertritt den Verein 

     allein.

 

 

§ 7  : Die Jahreshauptversammlung

 

1.  Die Jahreshauptversammlung entscheidet endgültig und ohne Widerspruchsmöglichkeit für 

     den gesamten Verein.

 

2.  Die Jahreshauptversammlung findet jährlich einmal statt. Sie ist vom Vorstand vorzubereiten 

     und wird in der zweiten Hälfte des Jahres einberufen, es sei denn, spezielle Umstände, die  

     z.B. in Personalmangel u.ä. liegen können, machen eine Terminänderung notwendig. Die 

     Jahreshauptversammlung kann dann zusammen mit der Jahreshauptversammlung des 

     auffolgenden Jahres möglichst in der ersten Jahreshälfte nachgeholt werden.

 

3.  Die Bekanntgabe hat unter Angabe der Tagesordnung mindestens 30 Tage vor dem Termin 

     schriftlich, durch Überbringer oder auf einfachem Postwege, zu erfolgen.

 

4.  Von jedem stimmberechtigten Mitglied können Anträge zur Jahreshauptversammlung 

     mindestens 10 Tage vor dem Termin schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.

 

5.  Die Jahreshauptversammlung ist bindend verpflichtet zur Entgegennahme

 

          a) der Jahresabrechnung und des Geschäftsberichtes,

          b) der Wahl des Vorstandes,

          c) der Wahl der zwei Kassenprüfer, die für die Dauer eines Jahres gewählt werden. Die  

              Wiederwahl jeweils eines Kassenprüfers ist zulässig,

          d) der Satzungsänderung - sinngemäß nach § 12

          e) einer Auflösung des Vereins - nach § 12.

 

6.  Die Jahreshauptversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der Mitglieder 

     anwesend sind.

 

7.  Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, die für alle Organe und Mitglieder des

     Vereins verbindlich sind. Über die Versammlungen ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom

     Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben ist.

 

§ 8  : Die außerordentliche Mitgliederversammlung

 

1.  Bei besonderer Veranlassung ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung vom Vorstand 

     vorzubereiten und einzuberufen. Sie ist vom Vorstand auch einzuberufen, wenn sie von 

     mindestens einem Viertel aller stimmberechtigten Mitglieder des Vereins verlangt wird und ein 

     entsprechender Antrag dem Vorstand vorgelegt wird.

 

2.  Die außerordentliche Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Die 

     Beschlüsse sind, wie die der Jahreshauptversammlung, für alle Mitglieder verbindlich. Im 

     Übrigen gilt § 7 entsprechend.

 

 

§ 9   : Protokollführer

 

Falls der Schriftführer nicht anwesend ist, wählt die Versammlung einen Schriftführer für die Protokollierung der betreffenden Versammlung.

 

§ 10  : Das Geschäftsjahr

 

Als Geschäftsjahr des Vereins gilt das Kalenderjahr.

 

 

§ 11  : Bekanntmachung

 

Mitteilungsorgan des Vereins ist die Zeitschrift “Berliner Heilpraktiker Blatt”, welches von den Mitgliedern des Berliner Heilpraktiker Vereines e.V., Berlin, herausgegeben wird.

 

§ 12  : Die Auflösung

 

1.  Der Verein kann durch den Beschluss einer Jahreshauptversammlung oder einer 

     außerordentlichen Mitgliederversammlung aufgelöst werden.

 

2.  Der Beschluss ist wirksam, wenn von den Mitgliedern mindestens zwei Drittel anwesend sind 

     und von diesen zwei Drittel der Auflösung zustimmen. Falls die erforderliche Zahl von 

     Mitgliedern in der hierzu einberufenen Versammlung nicht anwesend ist, wird eine zweite 

     Versammlung einberufen, spätestens innerhalb von 4 Wochen, welche ohne Rücksicht auf die 

     Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.

 

3.  Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt 

     das Vereinsvermögen nach Erledigung aller Verbindlichkeiten an das Deutsche Rote Kreuz

     zwecks Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege.

 

Berlin, den 15.12.2011