Der ganzheitliche Heilpraktiker

Der Begriff der Ganzheitlichkeit ist untrennbar mit dem Tätigkeitsbereich des Heilpraktikers verbunden. Nirgendwo auf der Welt wird auf so anschauliche Art und Weise

Heilkunst am Patienten erfolgreich praktiziert.

Nach wie vor leidet unser Gesundheitssystem unter der Trennung der drei wichtigsten und somit elementarsten Grundprinzipien des Menschen:

  • der physischen,

  • der psychischen und

  • der mentalen Seinsebene.

Seit jeher beschäftigen sich Ärzte, Psychologen, Psychiater, Soziologen, Theologen und Philosophen mit der Frage nach den Ursachen der Erkrankung eines Menschen. Hätte man eine Antwort gefunden, so könnte man daraus den Heilungsweg erkennen, ableiten und den Menschen zur Genesung führen.

Wie aber will man diese schwierige Aufgabe lösen, wenn es so viele unterschiedliche Wissensgebiete und Fachbereiche gibt, die sich allesamt mit dem gleichen Problem beschäftigen, nur leider auf verschiedenen Ebenen? Weiß man doch, dass im Grunde genommen, nur durch das harmonische Zusammenspiel aller Kräfte und Funktionen unter- und miteinander, das komplexe Biosystem Mensch funktionieren kann.

Lediglich im Bereich der psychosomatischen Medizin ist  man im Ansatz wieder dabei, den einmal falsch eingeschlagenen Weg dahingehend zu korrigieren, dass man versucht,

die drei Funktionsebenen:

– Körper, Seele, Geist –

wieder miteinander zu einem funktionstüchtigen Ganzen zu verbinden, selbstverständlich unter Berücksichtigung des sozialen Umfeldes. Dadurch kann der Begriff Krankheit wieder als eine, aus der Ganzheit des Menschen heraus entstandene, Problematik betrachtet werden.

Der Heilpraktiker arbeitet schon seit vielen Jahren mit den ursprünglichen Begriffen der Ganzheitlichkeit. Er wendet diese Therapieform konsequent in der Praxis an und gibt so neue (alte) Impulse, um den einmal verlassenen Weg der Ganzheitstherapie wieder neu zu beleben.

 

Seit Hippokrates gibt es die Trennung der ehemals ganzheitlichen Behandlung des kranken und leidenden Menschen.

Zu diesen Ursprüngen zurück, muss und wird die Entwicklung der Medizin gehen, will man nicht Gefahr laufen, an den hilfesuchenden Menschen vorbeizutherapieren.

Der Heilpraktiker hat sich dieser Aufgabe in besonderem Maße verschrieben, die traditionelle Heilkunst längst vergangener Tage wieder zu dem zu machen, was sie einstmals war:

 

Eine integrative, eingliedernde Ganzheitsbehandlung des Menschen, die alle Fachbereiche der Medizin miteinander verbindet und bei der, der Mensch im Vordergrund steht und nicht seine Krankheit.

Durch ein praxisorientiertes Ausbildungsprogramm, welches exakt auf die Bedürfnisse des jeweiligen Patienten zugeschnitten ist, wird unter Berücksichtigung der Individualität eines jeden einzelnen Menschen und des sich daraus ergebenen Krankheitsbildes versucht, die wahren Ursachen der Erkrankung herauszufinden.

Insbesondere die chronischen Krankheitsbildern, solche wie Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa bis hin zu Migräne, erfordern unseren ganzen Einsatz, da die Ursprünge und somit Ursachen oft tief in der Psyche des Menschen verborgen liegen, und nur dem zugänglich sind, der sich die Mühe macht, auch hier zu forschen.

Heilen und nicht nur lindern ist dabei der zu beachtende Grundsatz der Therapie.

Helfen und heilen und nicht nur lindern, Symptome behandeln und Krankheitsbilder verwalten 

ist dabei das gesetzte Ziel.

Dieses Grundprinzip der Therapie sollte niemals aus den Augen verloren werden, da wir ansonsten dem sich in Not befindenden Menschen, der unsere Hilfe sucht,

nicht wirklich helfen können.

Es sollte daher unsere primäre und vordringlichste Aufgabe sein, dem notleidenden Patienten aus dieser für ihn schrecklichen Situation herauszuhelfen und ihm Wege aufzuzeigen, wie er dauerhaft den neu gewonnenen Zustand der Heilung aufrecht erhalten kann:

​Durch Achtung und Beachtung der ihm gestellten Lebensaufgaben und der damit verbundenen inneren Harmonie gegenüber den Natur- und Lebensgesetzen.